



Bei der Anfang Oktober durchgeführten Pilzwanderung konnte der Obst- und Gartenbauverein Vorsitzende Dieter Kilgenstein zum ersten Mal über 50 Teilnehmer begrüßen.
Der Verein hatte zur diesjährigen Pilzpirsch eingeladen und die bekannte Pilzexpertin Bea Heeg wieder als Führerin dabei.
Nachdem sich alle im Wald bei Lanzingen versammelt hatten, begrüßte der Vorsitzende des Lanzinger OGV alle Teilnehmer und dankte Frau Heeg für die Übernahme der fachlichen Expertise.
Frau Heeg startete mit den klassischen Basics zum Thema Pilze , die aber nichts von ihrer Wichtigkeit eingebüßt haben.
Die Expertin bat alle Pilzsammler nachdrücklich um den achtsamen Umgang mit der Natur, und dass Rücksichtnahme im Ökosystem Wald eine Selbstverständlichkeit sein muss.
Vor allem zwei Grundregeln zum Pilzsammeln „auf eigene Faust“, bekamen die Teilnehmer mit auf den Weg: – zum Einen „gesammelt wird nur dass, was man auch sicher kennt“, und zum Zweiten „ bitte immer auch etwas stehen lassen“ – denn Pilze sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald und Wiese.
Bevor dann die Pilzpirscher in Richtung des Biebergemünder Waldes ausschwärmten, stellte Frau Heeg noch einmal die wichtigsten Pilzsorten vor, und empfahl, sich als Laie zunächst auf die Gattung der Röhrlinge zu konzentrieren, da es hier keine giftigen Sorten im heimischen Gebiet gibt.
So angeleitet verteilte sich das halbe Hundert Pilzjäger rasch im Gelände.
Nach rund einer Stunde Sammelzeit hieß es dann, „zeigt her was ihr gefunden habt“.
Denn die Expertin Frau Heeg bietet allen Teilnehmer eine Abschlusskontrolle der gesammelten Schätze an – denn sicher ist sicher .
Auch die verbreitete Nutzung der verschiedenen Apps zur Pilzerkennung, ersetzt in keinem Fall fundiertes Fachwissen.
Und so konnte dann doch das ein oder andere giftige Exemplar identifiziert, und vorgestellt werden.
Zu allen anderen genießbaren Sammelstücken ergänzte Bea Heeg die passenden Hinweise zur Verarbeitung und Zubereitung.
Zum Ende der Veranstaltung äußerte Frau Heeg die Hoffnung, dass weitere Niederschläge in den nächsten Wochen, dann auch die klassischen Speisepilze wie Steinpilz, Pfifferling und Parasol vermehrt zum Wachsen bringen.
Abschließend dankte OGV Vorsitzender Dieter Kilgenstein Frau Heeg für Ihre mit großem Fachwissen und der nötigen Portion Humor und Bodenständigkeit vorgetragenen Erläuterungen.
Text u. Foto OGV Lanzingen Peter Siebert
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