


Am letzten Freitag führten die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Lanzingen einen kurzfristig angesetzten Arbeitseinsatz zur Pflege der Streuobstwiesen durch.
Nachdem das „große Heu“ mit Traktor, Wender und Rundballenpresse bereits gemacht war, galt es im Bereich der Obstbäume und Wiesenränder pflegend einzugreifen.
Für moderne landwirtschaftliche Maschinen ist auf älteren Streuobstwiesen einfach oft zu wenig Platz. Andererseits ist es zum Erhalt einer hohen Biodiversität aber unumgänglich wenigstens einmal im Jahr zu mähen und das Mahdgut auch abzuräumen.
In den frühen Morgenstunden versammelten sich die freiwilligen Helfer des OGV Lanzingen auf der Obstwiese bei der Kläranlage in Lanzingen. Unter der fachkundigen Anleitung des OGV Biodiversitätslotsen Peter Siebert wurden die Aufgaben verteilt.
Ein Vereinsmitglied mit Deutztraktor und Mähbalken mähte die Grenzbereiche zu den Nachbaräckern, der vereinseigene Balkenmäher kam an beengten und unwegbaren Stellen zum Einsatz. Echte Handarbeit war beim Freirechen und auf Haufensetzen mit der Heugabel gefordert.
Die Pflege der Obstwiesen ist von großer Bedeutung für eine gute Ernte und gesunde Bäume“, erklärte der OGV Vorsitzende Dieter Kilgenstein.
Mit den Streuobstwiesen rund um Lanzingen verfügt die Gemeinde Biebergemünd über einzigartige Trittsteinbiotope in unserer weitgehend „freigeräumten Landschaft“ betonte Biodiversitätslotse Peter Siebert und ergänzte, dass die jetzt noch nicht gemähten Bereiche bewusst als Rückzugsorte für Insekten, Kleinsäuger und Vögel stehen bleiben.
Weitrere Infos: ogv-lanzingen.com
Text+Foto: OGV/ C.Pieke

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