Futter für die Gartenvögel

Im Winter wollen wir die kleinen Gartengäste mit extra Nahrung versorgen. Statt diese zu kaufen ging der OGV  erneut in die Eigenproduktion  und stellte dafür Fett und unterschiedliches Futter zur Verfügung.

Im Hof der Schreinerei Schick in Lanzingen trafen sich die Mitglieder, brachten die verschiedensten  Behältnisse zum Befüllen mit, einige alte Tassen,  kleine Tontöpfe, halbe Kokosnussschale oder ähnliches. Auch Tannenzapfen, große Plätzchenformen oder Silikonbackformen können gut genutzt werden. Dann noch ein paar kleine Äste oder Stöcke als Sitzgelegenheit und fertig. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. 

Das Rinderfett wurde erwärmt und dann mit den vorbereiteten Futtermischungen versetzt. 

Wenn man Weichfutter und Körnerfutter nicht trennt, pickt sich der Vogel nur das heraus, was er frisst und der Rest landet auf der Erde. Um das zu vermeiden sollte man zwischen Körnerfressern und Weichfutterfressern (alles ohne Schalen) unterscheiden. Wer sich unsicher ist, macht es einfach Sortenrein.

Ein Tipp: Holen Sie sich das Rinderfett direkt beim Metzger und lassen Sie es sich beim Kauf durch den Fleischwolf ziehen. Es ist energiereich, macht die Knödel haltbar und hält die Körner zusammen.

Wer dich noch etwas näher mit der Vogelfutterherstellung beschäftigen möchte, kann sich unter ndr.de/ ratgeber/garten/Voegel-richtig-fuettern  informieren.

Heimische Wildvögel werden unterteilt in:

Körnerfresser (Fink, Sperling, Zeisig, Gimpel…)

Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse andere grobe Körner

Weichfuttrfresser (Rotkehlchen, Amsel, Zaunkönig, Heckenbraunelle, Star…) 

Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen, Kleie, geviertelte Erdnußkerne, Mehlwürmer, 

Allesfresser (Meise, Specht, Kleiber)

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